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Neues gesetzliches Mindestma├č f├╝r den Aal

Bekanntgabe einer Allgemeinverfügung zur Einschränkung der Ausübung der Aalfischerei gemäß § 7 der Landesverordnung über die Ausübung der AalfischereiGl.Nr. 6625.17
Fundstelle: Amtsbl. Schl.-H. 2013 S. 120

Bekanntgabe des Landesamtes für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume als obere Fischereibehörde vom 1. Februar 2013 – LLUR 31 – 7171.20.19 –

Aufgrund des § 7 Abs. 1 Nr. 1 der Landesverordnung über die Ausübung der Aalfischerei (AalVO) vom 19. April 2010 (GVOBl. Schl.-H. S. 437) trifft die obere Fischereibehörde folgende Regelung:


1. Zum Schutz des Bestandes des Europäischen Aals (Anguilla anguilla) wird ein Mindestmaß von 45 cm, gemessen von der Kopfspitze bis zum Ende der Schwanzflosse, eingeführt.

 

2. Das Mindestmaß gilt für die Geltungsdauer dieser Allgemeinverfügung.

 

3. Das Mindestmaß gilt in Küstengewässern gemäß § 2 Abs. 2 Landesfischereigesetz und in offenen Binnengewässern gemäß § 2 Abs. 3 i.V.m. § 2 Abs. 4 Landesfischereigesetz.

 

4. Es ist verboten, gefangene Aale, die das Mindestmaß von 45 cm unterschreiten, sich anzueignen, anzulanden, zu befördern, zu verkaufen oder anderweitig zu verwerten.

 

5. Werden Aale unter 45 cm Gesamtlänge gefangen, sind sie nach guter fischereilicher Praxis vom oder aus dem Fanggerät zu befreien und unverzüglich frei in das Fanggewässer zurückzusetzen, ohne Rücksicht darauf, ob sie unverletzt, verletzt oder tot sind.

 

6. Werden untermaßige Aale zusammen mit andern Fischen gefangen, sind sie von diesen zu trennen und unverzüglich frei in das Fanggewässer zurückzusetzen, ohne Rücksicht darauf, ob sie unverletzt, verletzt oder tot sind.


Die obere Fischereibehörde kann Ausnahmen der hier genannten Regelungen auf schriftlichen Antrag genehmigen.Diese Allgemeinverfügung tritt mit dem auf die Bekanntmachung folgenden Tag in Kraft und verliert ihre Gültigkeit mit der Änderung der derzeit gültigen Binnenfischereiverordnung oder derzeit gültigen Küstenfischereiverordnung über das Mindestmaß für Aal.Die Begründung dieser Allgemeinverfügung kann im Dienstgebäude der oberen Fischereibehörde, im Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume, Hamburger Chaussee 25, 24220 Flintbek, eingesehen werden.


Rechtsbehelfsbelehrung
Gegen diese Allgemeinverfügung kann – innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe – beim Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume, Hamburger Chaussee 25, 24220 Flintbek, schriftlich oder zur Niederschrift Widerspruch erhoben werden.

 

Quelle: 

http://www.gesetze-rechtsprechung.sh.juris.de/jportal/?quelle=jlink&query=VVSH-6625.17-LLUR-20130201-SF&psml=bsshoprod.psml&max=true

Juni 2017

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